Wissenschaftliche Evaluation: Versorgungsmanagement
mammaNetz legt großen Wert darauf, dass die Begleitung von Frauen mit Brustkrebs nicht nur in der Praxis funktioniert, sondern dass Effizienz und Effektivität von Case Management und Patientenpfad auch wissenschaftlich evaluiert werden.
Studie zu Implementierung und Machbarkeit
Das Bayerische Gesundheitsministerium bezuschusste die Einführung unter wissenschaftlicher Begleitforschung mit 1,25 Millionen Euro. Die Ergebnisse der begleitenden Studie (2002 - 2005) belegen die Machbarkeit und die positiven Effekte von mammaNetz: Insbesondere reduziert mammaNetz die Angst der Frauen und erhöht ihren Informationsstand zu Krankheit und Therapie.
Details im Kurzbericht zur Studie (Download 25 S.).
Studie zu Effektivität und Effizienz vom BMBF gefördert
Ein Forschungsverbund unter Leitung des beta Instituts führte 2005 - 2010 in einem zweiten Schritt eine Studie zur Effektivität und Effizienz durch. Ziel der Interventions-Kontrollgruppen-Studie war es, wissenschaftlich evaluierte Daten zur Effektivität und Effizienz der Case-Management-Versorgung zu erhalten und die Versorgung der Brustkrebspatientinnen weiter zu verbessern. Diese Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Das Studienteam, von rechts: Dr. Andrea Thorenz (Studienleitung), Nicole Pfeilschifter (Teamassistentin), Cathrin Büscher (externe Evaluatorin), Anna Grochocka (wiss. Mitarbeiterin), Dr. Claudia Waldmann (Ärztin, Klinikum Augsburg).
Download Posterpräsentation: Die Kooperation ärztlicher und nichtärztlicher Netzwerkpartner mit einer Case-Management-gestützten Begleitstelle für Frauen mit Brustkrebs: Ergebnisse einer schriftlichen Befragung (2008)
Download der Posterpräsentation: Evaluation eines Case-Management-Programms für Frauen mit Brustkrebs: Eine quasi-experimentelle Studie. Posterpräsentation der Studie (Design sowie erste soziodemographische Ergebnisse) (2007)
Wissenschaftlicher Fachbeirat
Im Fachbeirat zur Studie kooperiert das beta Institut mit folgenden Wissenschaftlern:
- Prof. Dr. rer. soc. Peter Herschbach
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums Rechts der Isar der Technischen Universität München http://www.mri.tum.de/psychosomatik
- Prof. Dr. phil. Dr. med. Uwe Koch
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Abteilung für Medizinische Psychologie http://www.uke.uni-hamburg.de/institute/medizinische-psychologie/
- Prof. Dr. med. Dr. phil. Eckhard Nagel (vertreten durch Dr. med. Julika Loss)
Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften http://www.img.uni-bayreuth.de/
- Dr. med. Evelyn Plamper
Klinikum der Universität zu Köln (AöR), Stabsabteilung Unternehmensentwicklung, Strategieplanung und Projektmanagement http://cms.uk-koeln.de/unternehmensentwicklung/content/index_ger.html
- Dr. med. Gabriele Hundsdörfer, München
Ärztin im Ruhestand, davor Referatsleiterin im Bundesgesundheitsministerium, zuständig u.a. für Krebskrankheiten, Epidemiologie (einschließlich Krebsregister), Erfahrungsheilkunde und Gesundheitsberichterstattung des Bundes.
Weiterführende Links
BMBF: Info zum Forschungsverbund
Case Management
Patientenpfade
Integrierte Versorgung |